Ferienfreizeit Altena
         
 

„Auf den Spuren der Ritter“
Das lange Pfingstwochenende verbrachte die Pfarrjugend St. Norbert mit 22 Kindern und 7 Betreuern in Altena im Sauerland.
Am Freitagnachmittag ging es mit dem Bus in Richtung Süden. Nachdem das Selbstversorgerhaus der Pfadfinder von Altena bezogen worden war, machten sich die ersten Kinder auch schon daran das Abendbrot vorzubereiten. Denn an diesem Wochenende mussten alle Mahlzeiten für 29 Personen selbst zubereitet werden.
Nach ein paar netten Kennenlernspielen wusste man auch bald die Namen seiner Zimmernachbarn und lebte sich so langsam ein.
Nach einer gewittrigen Nacht wurde nach dem Frühstück ein Lunchpaket gepackt und es ging den Berg hinauf zur Burg Altena. Dort erwartete uns eine Führung, die uns „vom Knappen zum Ritter“ machen sollte. 7 spannende und lustige Prüfungen waren zu bestehen, um am Ende zum Ritter geschlagen zu werden. Der Nachmittag ging nach einem Stadtspaziergang und einigen Spielen wie im Fluge vorbei.
Am Sonntagvormittag bastelten die frisch gebackenen Ritter erst einmal ihre eigene Rüstung samt Helm und Schwert. Ohne Rüstung ist man schließlich nur ein halber Ritter. Um auch den Rest der Stadt Altena kennen zu lernen, startete am Nachmittag bei Sonnenschein eine Stadtralley durch die Altenaer Innenstadt. Neben kniffligen Fragen musste auch ein Staffellauf bewältigt werden.
Um ca. 23:30 Uhr wurde die Nachtruhe der „Neu-Ritter“ gestört und es ging auf zu einer Nachtwanderung. Auch bei dieser ging es darum, Prüfungen zu bestehen. Um den Geist des verstorbenen Leopold, der auf der Burg Altena herumgeistert, zu befreien, mussten die Kinder all ihren Mut beweisen und einem Lichtweg durch die Dunkelheit folgen und 5 Schlüssel in einem Behälter suchen, um abschließend das Rätsel eines weisen Mannes lösen zu können. Nur durch richtige Beantwortung des Rätsels bekamen die kleinen Helden den Schlüssel zu ihrem Haus zurück und Leopolds Geist wurde befreit. Nach diesem aufregenden Ausflug fielen alle erschöpft ins Bett.
Der Montagmorgen verlief leider nicht mehr so spannend, denn die Abreise stand kurz bevor. Nachdem alle ihre Koffer gepackt hatten und das Haus wieder auf Vordermann gebracht wurde, kam gegen 16 Uhr auch schon der Bus, der uns wieder Richtung Heimat brachte.